ifb-Jiranek · Beratung & Begleitung

Coaching

… ist ein (auch) Modebegriff. Das hat zur Folge, dass jeder ihn anders gebraucht. Diese begriffliche Unschärfe ist dann tolerabel, wenn Coach und Coaching-Klient ein gemeinsames Verständnis des Coaching-Auftrags erarbeiten und nicht von vornherein festliegt, was und mit welchen Methoden gearbeitet wird. Ein professioneller Coach wird so vorgehen.

Die Grundfrage …

… lautet: Lebe ich (beruflich und privat) das Leben, das ich leben will? Und falls es hier ein Delta gibt, wie kann ich mit diesem umgehen? Wo sehe ich Defizite? Wo ungenutzte Ressourcen? Wo sind Handlungs- oder Entwicklungsfelder? Wo möchte ich mich weiter professionalisieren?

Beispiele für Coaching-Themen

  • Was sind meine persönlichen Ziele? Wie sieht meine persönliche Lebensvision aus? Nach welchen Werten möchte ich leben?
  • Was heißt „Work-Life-Balance" für mich? Wie lerne ich, Grenzen zu setzen?
  • Wie organisiere ich mich wirkungsvoll, selbst wenn um mich herum das Chaos zu regieren scheint?
  • Wie kann ich mit Belastungen, mit Stress umgehen?
  • Wie kann ich möglichst gut mit Konflikten / schwierigen Situationen umgehen?
  • Wie kann ich in der Führung meiner Mitarbeiter besser werden?
  • Wie kann ich meine Mitarbeiter auch in schwierigen Situationen mitnehmen?
  • Wie kann ich meine Position im hierarchischen Kontext wirkungsvoll vertreten?
  • Mein Chef / meine Chefin ist „schwierig". Wie soll ich damit umgehen?
  • Wie gestalte ich am besten den Einstieg in eine neue Position oder in ein neues Aufgabenfeld?
  • Entscheidungssituationen: Welchen Weg soll ich gehen?

Ablauf

Klient und Coach lernen sich kennen. Prüfen kritisch, ob sie „miteinander können". Sie definieren gemeinsam, an welchen Themen sie arbeiten wollen und überlegen sich auch, was dabei jeweils das Ziel wäre. Aber Achtung: Fast immer ändern sich die Ziele im Coaching-Prozess, weil sie manchmal von den Umständen, häufig aber von der vorangegangenen Reflexion modifiziert werden. Oft geht es auch darum, die eigenen Ziele herauszuarbeiten, das Fremdbestimmte vom eigenen Wertehorizont zu trennen.

Die gegenseitigen Erwartungen werden offen geklärt, Tabubereiche bestimmt, methodische Zugangsweisen diskutiert. Es entsteht so etwas wie ein Coaching-Vertrag. Weitere Treffen in gemeinsam vereinbarten Abständen. Abschlusstreffen. Kritischer Rückblick, Vorausschau.

Methoden

Coaching soll methodisch alles zulassen, was seriös und zielführend ist: Gespräche, Rollenspiele, Tests und diagnostische Methoden, Einholen des Feedbacks Dritter, Begleitung durch den Coach zum Beispiel bei Sitzungen.

Entscheidend aber ist, dass der Coachee nicht mit irgendwelchen „Tools" überfallen wird. Er hat immer die Entscheidungshoheit über das Verfahren. Und in der Methodenwahl wird der Erfolg von Coaching nicht entschieden. Die Beziehung zum Coach und dessen Fähigkeit, die innerpsychischen Prozesse zum Thema zu machen – sie kann den Raum für Veränderung schaffen.

Dauer

Für die Dauer gibt es Erfahrungswerte mit starken Schwankungen. Häufig haben sich 4 bis 8 halbe Tage im Zeitraum von 12 bis 18 Monaten ergeben. Abgerechnet wird dabei in halben Tagessätzen.

Weiterführende Begleitung

Sie entsteht häufig im Zusammenhang mit Coaching-Maßnahmen: die Arbeit mit dem Coaching-Klienten und seinem Team oder der Wunsch, ein Mal pro Jahr die Gelegenheit zur Reflexion zusammen mit dem Coach zu nutzen.

Die Netzwerkkollegen des ifb-Jiranek führen Coachings auf allen Führungsebenen durch.

Ausbildung zum Coach

Entstanden ist so auch eine institutseigene Ausbildung zum coach ifb. Sie wurde in vielen Vor-Ort-Projekten in der Praxis und für die Praxis entwickelt. Der Besuch der Weiterbildung zum Coach wird mit dem Zertifikat coach ifb abgeschlossen und bestätigt.